Es gibt die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese die besagt, dass die Bewegung unserer Gesichtsmuskeln das eigene emotionale Erleben beeinflussen.
Das bedeutet, wenn wir uns bewusst dazu entscheiden, ein Lächeln ins Gesicht zu bringen, kommen wir in eine bessere Stimmung. Es gibt dazu zahlreiche Studien.
Der Mannheimer Psychologe Fritz Strack fand heraus, dass das Spiel der Gesichtsmuskeln die Gefühlslage steuert. Strack machte einen Experiment und zeigte Versuchspersonen einen Cartoon. Eine Teilnehmergruppe hielt einen Bleistift zwischen den Lippen, die andere zwischen den Zähnen. Nur diejenigen, die den Bleistift zwischen den Zähnen hielt und somit „lächelten“, fanden den Cartoon zum Lachen, sie erzeugten bei sich selbst gute Stimmung.
Forschungen zeigen, dass beim Lächeln oder Lachen, selbst wenn man sich nicht besonders glücklich fühlt, ein Teil des „Glückszentrums“ in der linken Gehirnhälfte stimuliert wird. Dies fand Richard Davidson, Professor für Psychologie und Psychiatrie heraus, als er Probanden an ein EEG-Gerät anschloss.
Beim Lachen wird der Glücksbotenstofft Serotonin ausgeschüttet, ein Mangel an Serotonin kann zu Depressionen führen. Also: Auch wenns anfangs komisch ist: Immer wieder mal im Laufe des Tages bewusst Lächeln!

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