Brief an sich selbst

Nehmen Sie sich für diese Übung mindestens eine Stunde Zeit.

Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Menschen in Ihrem Leben, der Sie genau so, wie Sie sind, annimmt. Mit all Ihren Ecken und Kanten, Ängsten, Unsicherheiten, mit Ihrer Freude, was auch immer da ist….
Dieser Mensch möchte nichts an Ihnen verändern, er sagt: „Du bist genauso, wie Du bist, in Ordnung und wundervoll.“ Ja, er möchte noch nicht einmal, dass Sie irgendetwas anders machen. Weil dieser Mensch sagt, dass es einen Grund hat, dass Sie genau so sind, wie Sie sind. Dass es einen Grund hat, dass Sie genau so handeln, wie Sie handeln. Schreiben Sie nun im Auftrag dieses Menschen einen Brief. Er zeigt mit Worten, wie wundervoll er Sie findet. Er beschreibt Sie genau, mit viel Liebe zum Detail, mit Wertschätzung und Freue über Ihr Dasein.Nehmen Sie sich Zeit für das Schreiben und verfassen Sie den Text so, wie auch Sie einem lieben Menschen einen Brief schreiben würden. Wenn Sie diesen Brief fertig gestellt haben, stecken Sie ihn in einen Umschlag und versehen ihn mit einer Briefmarke. Sie schreiben Ihren Namen und Ihre Anschrift drauf.Dann geben Sie den Brief einer Vertrauensperson. Sie bitten diesen Menschen, das Schreiben in ca. 3 Wochen in die Post zu werfen.

Über das Loslassen

Im alten Indien wurden die Affen auf folgende Weise gefangen:

Man höhlt eine Kokosnuss aus (oder auch einen hohlen Baumstrunk) und die Öffnung war gerade gross genug für die kleine Hand eines  Affen, die Kokosnuss war an einer Kette fest gemacht, welche in einen Baum gehängt wurde. In die Nuss gab man eine Banane, weil die Affen diese so lieben. Wenn jetzt der Affe das Futter fassen wollte, machte er eine Faust um seine Beute fest zu halten und er konnte die Faust nicht mehr heraus ziehen. Der Affe war gefangen. Was müsste der Affe jetzt tun, ganz einfach,das Futter loslassen ……Jedoch: Er ist voller Gier und er will nur noch das Futter und er versucht die Hand heraus zu reissen, aber genau darum, bleibt er gefangen…..